26.Miles Charity Ultra: 1.688 Kilometer, minus 10 Grad und ganz viel Community

6:00 Uhr morgens. Minus 10 Grad. 6.01.2026. Dreikönigstag.

Sechs Läufer*innen stehen vor dem Ryzon Store und starten in den Tag. Es ist still in der Stadt, der Atem gefriert in der Luft – und trotzdem geht es los. Die erste Runde des inzwischen legendären 26.Miles Charity Ultra startet, während die meisten Menschen noch schlafen und den Feiertag genießen.

Der Charity Ultra markiert traditionell den Höhepunkt unserer Christmas Break Challenge, die vom 24.12. bis 6.1. läuft. Zwei Wochen, in denen wir zwischen Plätzchen und Familienbesuchen gemeinsam Kilometer sammeln und dabei etwas Gutes tun. In diesem Jahr gingen alle Spenden an die Stiftung KinderHerz, die Forschungsprojekte zur Behandlung und Heilung herzkranker Kinder fördert.

Die Homebase erwacht zum Leben

Was am frühen Morgen noch nach einer kleinen, verrückten Aktion aussieht, entwickelt sich über den Tag zu etwas, das man kaum in Zahlen fassen kann.

Über den Vormittag füllt sich der Store immer mehr. Die Tür geht im Minutentakt auf. Menschen kommen rein, ziehen sich um, wärmen sich auf, lachen, erzählen – und gehen wieder raus auf die nächste 6,7-Kilometer-Runde.

Drinnen entsteht ganz automatisch ein riesiges Buffet. Jeder bringt etwas mit für die hungrigen Läufer*innen. Zum Aufwärmen gibt es Daenz Glühbirne – unser liebster Elektrolyt-Drink, heute mal warm und perfekt, um nach jeder Runde wieder aufzutauen.

Es ist ein ständiges Kommen und Gehen. Niemand weiß so genau, wie viele Menschen über den Tag verteilt dabei sind. 60? 70? 80? Vielleicht mehr. Es fühlt sich an wie ein Klassentreffen in Laufklamotten. Umarmungen und Neujahrsgrüße den ganzen Tag. Dazwischen intensive Gespräche, gemeinsames Planen der nächsten Rennen, viel Lachen und immer wieder der Satz: „Noch eine Runde?"

Runden sammeln, Stimmung aufsaugen

Ohne Zeitdruck. Ohne Zielzeit. Jede*r läuft die Kilometer, die sich gut anfühlen. Rein in den Store, auftauen, essen, quatschen – und wieder raus. Anfeuern, Fotos machen, neue Gesichter begrüßen, alte verabschieden. Mit jeder Stunde wird klarer: Das hier ist längst mehr als nur ein Lauf.

Am Ende des Tages stehen unglaubliche Zahlen auf dem Papier: 252 Runden. 1.688 Kilometer.

Last Men Standing

Irgendwann wird es ruhiger. Der Nachmittag geht in den Abend über. Viele haben ihre Wunschkilometer gesammelt, verabschieden sich müde, aber glücklich.
Und dann sind da noch zwei. Flo und Chris drehen weiter ihre Runden. Während es wieder dunkel wird, laufen sie draußen durch die Kälte. Drinnen wird gewartet, gerechnet, mitgefiebert.

100 Kilometer. Für beide. Was ein Erfolg!

Die letzten Meter zurück zum Store, Applaus, Umarmungen, Glückwünsche über WhatsApp und Co.

Was diesen Tag so besonders macht

Es sind nicht nur die 100 Kilometer. Es sind nicht nur die 1.688 Kilometer insgesamt.

Es ist die Art, wie diese Community einen ganzen Tag miteinander verbringt. Laufend, redend, lachend, planend, motivierend.

Schwere Beine am Abend? Garantiert. Volles Herz? Ganz sicher.

Mit dieser Crew kann 2026 nur großartig werden.

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